Lage und Klima für Galapagos Inseln
Die Galapagos Inseln gehören zu den äquatorialen Inselgruppen. Aufgrund des kalten Humboldtstromes, der die Inseln umfließt, ist das Klima warm gemäßigt mit Durchschnittstemperaturen zwischen 22,5 und 30,1 °C. Fast ausschließlich in der Regenzeit von Januar bis Juni fällt der gesamte Jahresniederschlag. Allerdings wird der Archipel stark durch das Wetterphänomen El Nino beeinflusst. Es sorgt für eine Veränderung der Strömung. Anstatt des kalten, nährstoffreichen Wassers umfließt in Zeiten des El Ninos warmes, nährstoffarmes Wasser die Inseln und minimiert damit Niederschlagsmenge und Nahrungsquellen. Eintausend Kilometer westlich von Ecuador befinden sich die Galapagosinseln im Ostpazifik. Der aus 13 Inseln bestehende Archipel ist vulkanischen Ursprungs. Die Inseln haben sich in den Jahrtausenden nacheinander aus dem Wasser erhoben und stellen somit den idealen Freilandversuchsaufbau für Charles Darwins Evolutionstheorie dar. Viel einzigartige Tier- und Pflanzenarten sind durch das Einschleppen kontinentaler Nahrungskonkurrenten über die vergangenen Jahrhunderte bedroht. Seit 1959 steht der Archipel unter Naturschutz und ist seit 2001 als Weltnaturerbereservat eingestuft.